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Sie haben auch als Fotokunde das Recht am eigenen Bild. Dies ist vom Gesetzgeber so festgelegt:

§ 22 KUG (Kunsturhebergesetz)
"Recht am eigenen Bilde": Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden.

Darum ist es für mich kein Problem, Ihnen Ihre Foto-DVD auszuhändigen, da ich Ihre Aufnahmen nie ohne von Ihnen unterzeichnete Einverständiserklärung veröffentlichen darf. Da Sie mich für Ihren Auftrag, Aufnahmen von Ihnen zu machen, bezahlen, erwerben Sie im Prinzip auch die Bildrechte. Dadurch unterscheiden sich Ihre Aufnahmen von Fotos, die ich von Models machen, welche von mir dafür bezahlt werden, vor der Kamera zu stehen und Ihre persönlichen Bildrechte an mich abzutreten.
Schöner Po
In Ausnahmefällen frage ich bei Kunden nach, ob diese mit der Veröffentlichung einer festgelegten Auswahl Ihrer Fotos einverstanden sind. Wenn ja, wird ein Vertrag gegenseitig unterzeichnet und ein Teil des bereits an mich gezahlten Honorars zurückerstattet, um einen Gegenwert zu liefern.


 


verdeckter Akt
Es liegt mir auch fern, durch Einbehalten Ihrer Foto-Dateien auf spätere Umsätze durch Bestellung von Vergrößerungen zu hoffen. Die Verantwortung für Ihre Dateien möchte ich nicht über lange Jahre übernehmen, weil es einerseits irgendwann zu unüberschaubaren Datenmengen führt, andererseits in der Computerbranche sicher noch sehr viele Systemwechsel kommen werden, was zur Folge haben kann, dass ich mit den Dateien in einigen Jahren nichts anfangen kann, weil ich dann kein passendes System mehr habe, um diese zu lesen.

Einige Kunden berichteten mir, dass es Fotografen gibt, die keine Dateien herausgeben, sondern nur eine kleine Zahl von Abzügen, die CD dagegen nur gegen erhebliche Honorare aushändigen. Dies wird meistens mit dem Copyright begründet. Meiner Meinung nach steht dem Copyright aber das Recht am eigenen Bild gegenüber.

Ein Copyright an den von Ihnen angefertigten Fotos habe ich als Fotograf in dem Sinne, dass es Ihnen nicht gestattet ist, Ihre Foto kommerziell zu verwerten, z.B. durch Weitergabe an Agenturen oder Verlage. In diesem Fall wäre eine Regelung sinnvoll und fair, die sowohl Sie als Model als auch mich als Fotografen an Umsätzen beteiligt, um spätere Nachforderung zu vermeiden.


 


...nach dem trockenen Teil mit den Gesetzen gehen wir zum weiten Feld der Moral über:

Christliche Werte sind fest in meinem Leben verankert. Aufgewachsen in der katholischen Kirche, finde ich jedoch deren Katechismus am Leben vorbei gelebt und die Liturgie stark einschläfernd. Eine Sünde kann ich bei der Bewunderung der Schönheit eines nackten Körpers beim besten Willen nicht erkennen.

Das einige Kirchenmänner selbst unter den doppelmoralischen Zwängen leiden, wurde in letzter Zeit verstärkt deutlich.

Nach der Bibel wurde der Mensch von Gott erschaffen, also kann die lustvolle, rein visuelle Beschäftigung mit seinem Werk nichts Böses sein. Nur das überhebliche Spiel mit religiösen Symbolen - Provokationen um der Provokation willen - lehne ich aus Achtung vor den Gefühlen religiöser Menschen strikt ab, egal um welche Religion und deren Symbole es sich handelt.
Stefan Weis


 


...und was ist mit Sex?
Nicht nur in einem kleinen Ort wie diesem hier sind Vorurteile enorm und Fragen zweideutig:

  • Da muss doch was passieren zwischen Model und Fotograf.
  • Wie macht der das eigentlich, wenn so eine tolle Frau vor ihm steht?
  • Und wenn er keinen Sex mit Models hat, dann ist er impotent oder schwul.
  • Fotografiert der nicht auch nackte Männer? Schwuuuuul.
  • Kann man sich da als Beleuchter bewerben?

Die Wirklichkeit sieht viel nüchterner aus. Das einzige, was ich beim fotografieren regelmässig geil finde, ist das Licht. Bei der Arbeit bin ich als Fotograf voll beschäftigt mit Gestaltung, Technik, Lichtführung und natürlich der Kommu- nikation mit Model oder Kunde. Dabei bleibt das niedere männliche Wesen auf der Strecke. Kopf bleibt Kopf, Herz bleibt Herz und Hose bleibt Hose.

Respekt ist unsere Aufgabe...
Diesen Refrain aus einem Lied von "Jazzkantine" kann man getrost als Motto für alle (Akt-)Fotografen ausgeben. Ich bringe dem Menschen vor der Kamera Achtung entgegen.
In Workshops mit Amateurfotografen ist es eine der ersten Lektion darauf hinzuweisen, dass eine erhebliche Portion sozialer Kompetenz zum Arbeiten mit nackten Menschen dazu gehört. Zotige Männerwitze sind dabei ebenso fehl am Platz wie das schweigende Verstecken hinter der Kameraausrüstung.


  

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